Weißgoldene Kette mit Fingerabdruck-Anhänger, getragen6 Min. Lesezeit
Fingerabdruck

Fingerabdruck von Verstorbenen: Ablauf, Bestatter, Kette oder Ring

Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, bleibt für einen Fingerabdruck oft nur wenig Zeit. Hier erfährst du ruhig und verständlich, wer den Abdruck nimmt, bis wann das möglich ist und wie daraus eine Kette, ein Armband, ein Charm oder ein Ring als Erinnerung wird.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Den Fingerabdruck nimmt meist der Bestatter, auf Papier oder als Wachsabdruck. Sprecht ihn am besten schon im ersten Gespräch darauf an.
  • Möglich ist das bis zur Beisetzung oder Einäscherung. Bei einer Feuerbestattung sollte der Abdruck vor der Überführung ins Krematorium genommen werden.
  • Aus einem Abdruck können Kette, Armband, Charm oder Ring entstehen, auch mehrere Schmuckstücke für die Familie.
  • Die Vorlage kannst du direkt hochladen oder nach dem Kauf nachreichen. Die Fertigung beginnt, sobald sie da ist.
  • Ist kein Abdruck mehr möglich, können Handschrift, Name oder Datum zur persönlichen Erinnerung werden.

Ist ein Fingerabdruck von Verstorbenen möglich?

Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, entsteht oft schnell der Wunsch, etwas ganz Persönliches zu bewahren. Ein Fingerabdruck kann dabei mehr sein als eine Vorlage. Er ist eine stille Erinnerung, die Nähe sichtbar macht, ohne viele Worte zu brauchen.

Die ehrliche Antwort auf die Frage, ob das noch geht: oft ja, wenn früh genug gefragt wird. Praktisch gibt es drei Situationen:

  • Ein Abdruck ist schon da, zum Beispiel von früher, vom Bestatter oder als Wachsabdruck. Dann kann daraus direkt ein Schmuckstück entstehen.
  • Ein Abdruck kann noch genommen werden. Das ist bis zur Beisetzung oder Einäscherung möglich, am einfachsten über den Bestatter.
  • Ein Abdruck ist nicht mehr möglich. Dann kann eine Handschrift, ein Name oder ein Datum zur persönlichen Erinnerung werden.

Ablauf: Wer nimmt den Fingerabdruck und wann?

Der Bestatter als erster Ansprechpartner

Im Trauerfall ist meist der Bestatter euer erster Kontakt. Viele Bestatter nehmen auf Wunsch Fingerabdrücke ab, während sie den Verstorbenen versorgen, mit Stempelfarbe auf Papier oder als Wachsabdruck. Sprecht das am besten schon im ersten Gespräch an, auch wenn ihr euch noch nicht für ein Schmuckstück entschieden habt. Ein Abdruck, der einmal da ist, lässt sich später in Ruhe verwenden.

Im Krankenhaus, Hospiz oder Pflegeheim

Wenn ihr dort Abschied nehmt, könnt ihr das Personal fragen, ob ihr selbst einen Abdruck nehmen dürft, zum Beispiel mit einem Stempelkissen und hellem Papier. Ist das nicht möglich, übernimmt es der Bestatter, sobald er den Verstorbenen abgeholt hat.

Bei einer Feuerbestattung: vor dem Krematorium

Bei einer Feuerbestattung bringt der Bestatter den Verstorbenen ins Krematorium. Der Abdruck sollte deshalb vorher genommen werden, also während der Verstorbene noch beim Bestatter ist. Ob im Krematorium selbst noch ein Abdruck möglich ist, ist von Ort zu Ort verschieden. Verlasst euch nicht darauf und fragt im Zweifel über den Bestatter nach.

Schritt für Schritt

  1. Den Bestatter so früh wie möglich auf den Fingerabdruck ansprechen.
  2. Festlegen, welcher Finger es sein soll. Häufig ist es der Daumen oder der Zeigefinger.
  3. Den Abdruck auf Papier oder als Wachsabdruck nehmen lassen, am besten gleich mehrere.
  4. Den Abdruck abfotografieren oder einscannen. Viele Bestatter schicken euch auch ein Foto oder einen Scan.
  5. Das Schmuckstück wählen und die Vorlage hochladen oder später nachreichen.
  6. Sobald die Vorlage da ist, wird das Schmuckstück in der Regel in 4–7 Werktagen gefertigt.

Abdruckset oder Stempelkissen?

Zu unserem Schmuck mit Fingerabdruck kannst du ein kostenloses Abdruck-Kit mit Anleitung mitbestellen. Es ist praktisch, wenn du den Abdruck selbst nehmen oder ihn dem Bestatter mitgeben möchtest. Weil das Kit erst per Post zu dir kommt, ist im Trauerfall aber oft keine Zeit dafür. Dann reicht auch ein Stempelkissen mit hellem Papier, oder der Bestatter nimmt den Abdruck mit seinen eigenen Mitteln.

Eine stille Erinnerung muss nicht groß sein. Sie muss sich nur richtig anfühlen.

Kette, Armband, Charm oder Ring: das passende Erinnerungsstück

Bei Mizodia wird der Fingerabdruck per Diamantgravur auf das Schmuckstück übertragen, fein und detailgenau. Die Schmuckstücke gibt es in Edelstahl 18K vergoldet in Gold, Weißgold oder Roségold, einige auch in Echtgold.

Kette mit Fingerabdruck

Viele wünschen sich in der Trauer kein auffälliges Schmuckstück, sondern etwas, das nah am Herzen getragen wird. Eine Kette mit Fingerabdruck hat einen runden Anhänger mit 15 oder 20 mm und eine verstellbare Kette mit 44 cm + 5 cm. Wer sich eine Kette in Gold wünscht, findet die Fingerabdruck Kette auch in Echtgold, in 333er oder 585er Gold.

Armband mit Fingerabdruck

Ein Armband ist dezenter und bleibt im Alltag trotzdem sichtbar, wenn du es sehen möchtest. Das Fingerabdruck Armband hat einen Anhänger mit 15 mm und ist von 16 bis 19 cm verstellbar.

Charm mit Fingerabdruck

Wenn du schon eine Kette oder ein Armband trägst, das dir viel bedeutet, kannst du es mit einem Fingerabdruck Charm ergänzen.

Ring mit Fingerabdruck

Ein Ring ist eine besonders nahe Form der Erinnerung, weil er jeden Tag an der Hand sitzt. Der Fingerabdruck Ring ist ein schlichter Siegelring mit Diamantgravur, aus Edelstahl 18K vergoldet in Gold, Weißgold oder Roségold, in den Ringgrößen 52, 54 und 57.

Mizodia Schmuck ist hautverträglich, wasserfest und für den Alltag gemacht. Dazu kommt eine 2 Jahre Reparatur- bzw. Ersatzgarantie bei Schäden durch Material oder Verarbeitung.

Erinnerungskette für die ganze Familie

Oft möchten mehrere Menschen dieselbe Erinnerung tragen: Kinder, Enkel, Geschwister. Ein einziger Abdruck reicht dafür. Du kannst dieselbe Vorlage für mehrere Schmuckstücke verwenden, zum Beispiel eine Erinnerungskette für jedes Familienmitglied oder Kette und Ring für zwei Menschen.

Es gibt auch Anhänger mit zwei oder drei Abdrücken. Damit lässt sich der Fingerabdruck des Verstorbenen mit dem eines Partners oder Kindes verbinden.

Vorlage nachreichen: auch später noch möglich

Du musst den Abdruck bei der Bestellung noch nicht haben. Nach dem Kauf bekommst du einen Link per E-Mail, über den du die Vorlage hochladen kannst, wann es für dich passt. Die Fertigung beginnt erst, wenn die Vorlage bei uns ist.

Als Vorlage eignen sich ein Foto oder Scan des Abdrucks auf Papier, ein Abdruck mit Stempelkissen oder das Foto eines Wachsabdrucks, zum Beispiel vom Bestatter. Möglich sind die Dateiformate PNG, JPEG, WEBP und HEIC. Diese Punkte helfen:

  • Bei Tageslicht und direkt von oben fotografieren.
  • Der ganze Abdruck ist im Bild, die Linien sind scharf.
  • Einen Wachsabdruck mit seitlichem Licht fotografieren, damit die Linien sichtbar werden. Kein Blitz.
  • Gibt es mehrere Abdrücke, wähle den mit den klarsten Linien.

Wenn kein Fingerabdruck mehr möglich ist

Manchmal ist es für einen Abdruck zu spät oder es war in der Situation einfach nicht möglich. Dann muss die Erinnerung nicht verloren gehen. Schmuck mit Handschrift kann sehr persönlich sein, etwa mit einer Unterschrift oder ein paar Worten aus einer alten Karte. Auch eine Gravur mit Name, Datum oder kurzer Botschaft schafft eine stille, alltagstaugliche Erinnerung.

Ein persönliches Schmuckstück kann Nähe sichtbar machen, wenn Worte gerade nicht reichen.

Ein ruhiger nächster Schritt

Du musst nicht sofort alles fertig haben. Wichtig ist zuerst nur, den Bestatter früh auf den Fingerabdruck anzusprechen. Ist der Abdruck einmal da, kannst du in Ruhe entscheiden, welches Schmuckstück sich richtig anfühlt.

Für viele ist genau das der Wert von Erinnerungsschmuck: nichts Großes zu zeigen, sondern etwas Wichtiges bei sich zu tragen. Verschiedene Schmuckstücke mit Bedeutung findest du in der Kollektion Trauerschmuck.

Detail einer Fingerabdruck-Kette als Erinnerungsschmuck

Häufige Fragen

Kann man von Verstorbenen noch einen Fingerabdruck nehmen?

Oft ja, wenn früh genug gefragt wird. Möglich ist das bis zur Beisetzung oder Einäscherung. Am einfachsten geht es über den Bestatter.

Wer nimmt den Fingerabdruck von Verstorbenen?

Meist der Bestatter, auf Papier oder als Wachsabdruck. Wenn ihr im Krankenhaus, Hospiz oder Pflegeheim Abschied nehmt, könnt ihr auch fragen, ob ihr selbst einen Abdruck nehmen dürft.

Geht das auch bei einer Feuerbestattung?

Ja, wenn der Abdruck vor der Überführung ins Krematorium genommen wird. Ob im Krematorium selbst noch ein Abdruck möglich ist, ist von Ort zu Ort verschieden. Fragt deshalb früh beim Bestatter nach.

Kann ich einen Wachsabdruck vom Bestatter verwenden?

Ja. Fotografiere den Wachsabdruck bei seitlichem Licht direkt von oben, ohne Blitz, und lade das Foto hoch. Auch ein Foto oder Scan eines Abdrucks auf Papier eignet sich.

Gibt es einen Ring mit dem Fingerabdruck von Verstorbenen?

Ja. Der Fingerabdruck Ring ist ein schlichter Siegelring mit Diamantgravur aus Edelstahl 18K vergoldet in Gold, Weißgold oder Roségold, in den Ringgrößen 52, 54 und 57.

Gibt es die Kette mit Fingerabdruck auch in Gold?

Ja. Die Kette gibt es in Edelstahl 18K vergoldet und als Fingerabdruck Kette in Echtgold, in 333er oder 585er Gold.

Muss ich den Fingerabdruck vor der Bestellung schon haben?

Nein. Nach dem Kauf bekommst du einen Link per E-Mail und kannst die Vorlage jederzeit nachreichen. Die Fertigung beginnt, sobald sie bei uns ist.

Kann ein Abdruck für mehrere Schmuckstücke verwendet werden?

Ja. Dieselbe Vorlage kann für mehrere Schmuckstücke genutzt werden, zum Beispiel für eine Erinnerungskette für jedes Familienmitglied.

Was, wenn kein Fingerabdruck mehr möglich ist?

Dann muss die Erinnerung nicht verloren gehen. Eine Handschrift, ein Name, ein Datum oder eine kurze Botschaft können ebenfalls zu einem bedeutungsvollen Schmuckstück werden.

Wie lange dauert personalisierter Schmuck?

Personalisierte Schmuckstücke werden individuell gefertigt und brauchen in der Regel 4–7 Werktage, sobald die Vorlage da ist. Prüfe zusätzlich die aktuelle Lieferzeit auf der Produktseite.

Mia Hoffmann
Mia Hoffmann
Jewelry Content Editor · Mizodia
Mia schreibt über bedeutungsvolles Schenken, Personalisierung und die Geschichten hinter Schmuckstücken. Sie glaubt, dass die schönsten Erinnerungen die sind, die man tragen kann.

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